Infos zu Ka-Bar

Infos zu Ka-Bar

Die Geschichte der US-Firma Ka-Bar geht zurück bis ins Jahr 1898, als eine Gruppe Auswanderer aus der englischen Messerhochburg Sheffield die 'Tidioute Cutlery Company' gründete, die einige Jahre später zur 'Union Cutlery Company' wurde....

          Um 1920 tauchte erstmalig der Name Ka-Bar auf, welcher der Geschichte zu folge auf das Dankesschreiben eines Pelztierjägers zurückgeht: Dieser Trapper schrieb der Firma in holprigem Englisch ein Dankesschreiben, in dem er sich für die Qualität Ihrer Produkte bedankte, die Ihm dadurch das Leben gerettet hatten, das er als sein Gewehr versagte damit einen ihn angreifenden, angeschossenen Bären töten konnte.- Der Brief war jedoch so unleserlich, das man nicht viel mehr entziffern konnte als: K a bar (kill a bear)....der Name Ka-Bar war geboren..........

          Im zweiten Weltkrieg lieferte die Firma das bekannteste Ka-Bar Messer, das USMC in großen Stückzahlen (bis 1945 rund 1 Million Messer!) an die US-Armee.- Das USMC war ursprünglich für die Hubschrauberpiloten des US-Marine-Corps als Survival-Tool entwickelt worden: Vorgabe war, das die Piloten mit dem Messer die Aussenhaut der Helikopter durchtrennen könnten (für die Zweifler: Helikopter im 2.Weltkrieg...), für den Fall das keine andere Möglichkeit des Ausstiegs mehr offen wäre....das USMC ist auch heute - über 1/2 Jahrhundert nach seiner Einführung - noch bei der US-Armee  im Einsatz.-

          Nach dem 2. Weltkrieg ruhte die Produktion des USMC 30 Jahre lang, wurde aber Ende der Siebziger nach dem sensationellen Erfolgen eines für den 'Ka-Bar Sammler-Club' produzierten Sondermodells wieder aufgenommen.-

          Heute gibt es außer zahllosen "Gedenkmessern" für jede amerikanische Waffengattung und jeden bewaffneten Konflikt an dem die Amerikaner in den letzten Hundert Jahren beteiligt waren, vom Original-USMC eine ganze Reihe abgewandelte Modelle mit 5,5" statt der ursprünglichen 7"-Klinge mit wasserfesten Kratongriffen, unterschiedlichen Scheiden, schwarz beschichteten oder spiegelpolierten Klingen, Tantoklingen etc.-

          Darüberhinaus bietet Ka-Bar heute auch eine ganze Palette  "moderner" Fixed Blades und Folder nach Designs von Bob Dozier und Ethan Becker an, durch die Bank mit einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis.....

 

P.S.: Obwohl Ka-Bar seine Messer in einem eigenen 3-stufigen Verfahren härtet (s. dazu How Ka-Bar knives are made), gibt man bei den Produktbeschreibungen keine Rockwell-Härte an.

 

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